Luise aktuell

29.08.2018 Es gibt nichts Neues zu berichten. Wir warten auf die Läufigkeit.......................

02.06.2018 Eine wunderschöne Zeit in Italien am Strand liegt hinter uns. Das ausgiebige Spielen am Strand in den frühen Morgenstunden und am Abend, wenn uns Meer und Sand fast allein gehört haben, liebte Luise sehr. Das tägliche Bad im Salzwasser hat ihr ein ganz weiches und glänzendes Fell beschert. Der Stuhlgang war durch das Salzwasser und den vielen Sand etwas aus der Form geraten, das hat sich aber schon wieder eingespielt. 

Mit Aemma gibt es kaum noch "Ärger", nur, wenn Futter in der Küche steht meint Luise, Aemma in die Schranken weisen zu können. Das lasse ich nicht zu, denn ich bestimme wer wann wo das Fressen bekommt. Sie schaut dann ganz betroffen, vielleicht begreift sie es auch irgendwann. 


26.04.2018 Eigentlich gibt es nicht viel Neues zu berichten. Die Augenuntersuchung ist ohne Befund, das hat uns sehr froh gemacht. 

Wir verwenden bei den Hunden nur Kokosfett gegen die lästigen Zecken. Das wirkt sehr gut. drei, vier von den lästigen Tieren finden wir pro Woche, das ist ohne "Chemiewaffen" ein super Schnitt. Leider hat Luise sich angewöhnt die störenden

Teile selbst zu entfernen. Sie beisst sie heraus und ich habe größte Mühe den verbleibenden Rest sorgsam mit der Pinzette heraus zu drehen. Bis jetzt haben wir das immer geschafft. Sie hält auch immer tapfer ruhig. 

 


28.01.2018 Die hormonellen Auswirkungen der Läufigkeit sind vorbei. Luise ist wieder die entspannte Hündin die sie eigentlich ist.  Ihr Fell leuchtet in den tollsten Rottönen, ihr Schwanz ist so buschig wie nie. Die Erhöhung des Fettanteils im Futter (Quark und Leinöl) tun ihr gut. 

Sie aktzeptiert, dass sie manchmal warten muss bis ich mit Aemma fertig gespielt oder geknuddelt habe. Wenn sie dann aber an der Reihe ist spielt sie  stürmischer als früher und liebt nun auch den ausgiebigen Körperkontakt. 


10.12.2017 Heute hat sich meine Vermutung bestätigt. Luise ist läufig. Das erste Mal seit den Welpen im Mai 2017.  Wir haben viel diskutiert und gerechnet. Es scheint so zu sein, dass sich bei Luise ein Zyklus von ca. 8 Monaten eingestellt hat. Für uns ist klar, dass wir weiter züchten möchten und so stellte sich die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt. Da unsere Tochter 2019 ihr Abitur schreibt können wir in dieser Zeit auf gar keinen Fall einen Wurf im Haus aufziehen denn die notwendige Ruhe für die Prüfungen und das Nervenkostüm für eine Abiturientin und einen Wurf wäre sicher nicht vorhanden.

So haben wir uns entschieden die nächste Läufigkeit, voraussichtlich August 2018,  für unseren B-Wurf an zu gehen. 

Wir werden Februar/ März die Augenuntersuchung durchführen lassen die zum Deckzeitpunkt nicht älter als ein Jahr sein darf. 

Wer der Vater unseres B-Wurfs werden wird, das entscheidet zu gegebener Zeit die Zuchtleitung. 


September 2017, die letzten  Monate haben wir Luise von einer ganz anderen Seite kennen lernen dürfen, als Mutter von neun/acht wilden Welpen. Er war erstaunlich und berührend wie instinktsicher sie jede Situation meisterte, wie sie genau wusste was zu tun ist und auch jetzt , mit Aemma im Haus reagiert sie souverän und gelassen. Sie regelt einen großen Teil der Erziehungsarbeit, stellt klare Grenzen auf und erträgt es mit Geduld nicht mehr die alleinige Nummer eins zu sein. Mit großer Freude und Dankbarkeit geniesst sie die Zeit die wir alleine über die Wiesen streifen ohne den kleinen Wirbelwind im Schlepptau. Sie zieht dann wieder ihre weiten Kreise, freut sich über das Spiel mit mir und ist eifrig bei unseren Übungen dabei. Wir sind sehr froh und auch ein wenig stolz, dass sie die neue Aufgabe so gut meistert. 

Ihr Rückenfell leidet sehr unter ihrer Tochter die sich beim Spiel darin fest beisst und täglich mehrfach lange Haarzotteln im Maul hat.  


Wie wir Luise beschreiben.

Wir, das" Familienrudel",  sind für Luise absolut ausreichend. Kontakte zu fremden Menschen müssen  nicht sein. Wenn eine  fremde Hand sie streicheln möchte, lässt sie es über sich ergehen, es gibt aber eindeutig  Wichtigeres und Schöneres in ihrem Leben.

Gibt es mal Ärger oder wird es lauter im Haus steht sie auf und verkrümelt sich.

Ihre Sensibiltät führt dazu, dass  sie "tröstend" zu Menschen geht die sie nicht kennt. Sie spürt, wenn jemand traurig oder verzweifelt ist, stupft dann mit der Nase, drück sich ans Bein, möchte irgendwie helfen, das macht sie auch bei Fremden.

Anderen Hunden gegenüber ist sie stets freundlich, es sei denn, ihr Popo wird all zu intensiv beschnuppert oder ein Junghund kann nicht aufhören sie ständig zum Spielen zu animieren.

Dann zeigt sie ihre Vorderzähne und gegebenefalls fährt sie, laut knurrend, herum. Dieses Signal reicht um die Anderen in ihre Schranken zu weisen.

Sie ist ein sehr entspannter Hund, ein Restaurantbesuch, ein ausgedehnter Einkaufsbummel, das Toben übers freie Feld oder eine Fahrt in einer Gondel in Venedig, alles geht ohne Aufsehens.  Wir werden oft auf diesen "entspannten Hund" angesprochen.

Ihre Spielfreude ist extrem ausgesprägt. Entweder in der Bewegung (Ball, Frisbee)  oder auf dem Boden mit Frauchen oder Herrchen,  wilde Kämpfe mit Hand und Arm, austragend. Schon als Welpe hat sie verstanden wie fest sie das Maul schliessen kann ohne uns weh zu tun.

Sie hat einen natürlichen Beschützerinstinkt, der dann greift, wenn Sie das Gefühl hat, dass Patrick (6) in Gefahr ist.

Ihre Lernfähigkeit ist sehr beachtlich.

 


Geschwistertreffen im Lumdatal

März 2015. Die Hunde waren etwas älter als ein Jahr, voller Energie und Tatendrang. Luise hatte ihre erste Läufigkeit hinter sich und es nervte sie total, dass ihre Brüder immer hinter ihr her waren.

Unsere Hündin ist der "Floh" der Familie, alle anderen sind deutlich größer.


Wie Luise beschäftigt wird.

Im Juni 2015 haben wir beim K9 Suchhundezentrum Bodensee mit einer Mentrailer Ausbildung begonnen. Nach einem halbem Jahr haben wir, die erste Prüfung (weiß),  bestanden. Bis Ende September  2016 waren  wir wöchtenlich bei der Ausbildung. Leider wurde unser Stützpunkt aufgelöst.

Da wir gemekt haben wie begeistert Luise von der "Nasenarbeit" ist, treffen wir uns mit zwei anderen Teams alle 14 Tage zum "Trailen" und lernen in unserer Hundeschule gerade das Fährten.

Die Nasenarbeit verlangt dem Hund extrem viel Konzentration ab. Luise ist dadurch ausgelastet und zufrieden.

Beim täglichen Gassi gibt es nicht nur das Spielen mit dem Spieli oder das Frisbee fangen. Wir bauen immer wieder kleine Sucheinheiten ein. Mal wird das Spieli unbemerkt in den Acker geworfen, mal  die Leine oder der Schlüsselbund "verloren". Mit hoch erhobenem Schwanz jagt Luise dann los, die Nase am Boden und bringt den Gegenstand voll Stolz zurück.

Das Toben mit anderen Hunden und die Konzentrationsübung nach dem Rudelkonzept sind ebenso Teil des Gassis.


Urlaub mit Luise

Wie schon erwähnt , ist Luise,  wann immer es geht,  mit uns unterwegs. Natürlich hat sie gelernt auch einige Stunden allein daheim oder im klimatisierten Wohnwagen zu bleiben.

Sie folgt uns freudig und dankbar. Voraussetzung für dieses entspannte Zusammenleben ist jedoch das klare Führen des Hundes in jeder Situation des gemeinsamen Lebens.

Klarheit und Konsequenz in der Erziehung waren die entscheidenden Bausteine für diese tolle Gemeinschaft.